grafisches element: inhaltsbegrenzung

Schule im Heilpädagogischen Zentrum (HPZ)

Mit Einrichtung der neuen Schulabteilung im HPZ unterrichtet und begleitet sie 10 Schülerinnen und Schüler mit Erziehungshilfebedarf. Die Aufgaben der Comenius-Schule im HPZ sind:

Förderdiagnostik

Zentrales Diagnostikum des HPZ ist das umfangreiche Instrumentarium des Entwicklungspädagogischen-Lernzieldiagnose-Bogens nach Wood/Bergsson, kurz ELDiB genannt (siehe Infoblätter Entwicklungspäd. Lernziel-Diagnostikum).

Entwicklungspädagogischer Unterricht (EPU)

Der entwicklungspädagogische Unterricht umfasst i.d.R. zwei Zeitstunden; der Ablauf ist gekennzeichnet durch täglich wiederkehrende Kernaktivitäten, die in ihrer Reihenfolge festgelegt, in zeitlicher Dauer definiert und daher für die Schülerinnen und Schüler vorhersagbar, also ritualisiert sind. Rhythmisierter, systematischer Tätigkeitswechsel und Unterrichtsaktivitäten mit verschiedenen Schwerpunkten finden statt (z.B. Gruppenbeginn - Arbeit I – Bewegung – Arbeit II – Kreativität – Imbiss u. Feedback). Die Unterrichtsinhalte möglichst aller Fächer sind, zur Förderung der Identifikation mit den Lerninhalten, immer an ein Wochenthema angebunden.

Für jede/n Schüler/in werden mit Hilfe des ELDiB individuelle Entwicklungsplanziele (IEP) in den Kompetenzbereichen Verhalten, Kommunikation, Sozialisation, Schulleistungen erarbeitet. Die Lehrkräfte, die den EPU durchführen, wenden – neben der didaktischen und methodischen Unterrichtsgestaltung - spezielle pädagogische Interventionen an (z.B. Spiegeln – Umlenken – orientierende, positive Regelverbalisierungen) um Selbstwahrnehmung und Selbstverantwortlichkeit der SchülerInnen weiter zu entwicklen. Der EPU wird in einem zweiten Block am Vormittag durch Fachunterricht und integrierte heilpädagogische Förderung ergänzt.

Enge Kooperation mit den KollegInnen der Tagesgruppe

Bei gegenseitig vorhandener Akzeptanz unterschiedlicher Kompetenzen der miteinander arbeitenden Berufsgruppen, der Lehrkräfte, Sozial- und HeilpädagogInnen, wird in vielen Bereichen eng kooperiert: z.B. Hausaufgabenkonzept, wöchentlicher gemeinsamer Projekttag

Elternarbeit

Die Elternarbeit hat zum Ziel, die Eltern wieder mit einer ressourcenorientierten Sichtweise im Hinblick auf die (Schul-)Leistungen und personalen Fähigkeiten ihrer Kinder vertraut zu machen. Bei der Elternarbeit sind engste Absprachen mit den MitarbeiterInnen der Tagesgruppe nötig. Beide Berufsgruppen sind u.a. in Personzentrierter Beratung / Systemischer Beratung qualifziert.

Reintegration

Die Rückführung der SchülerInnen möglichst an ihre Stammschule erfolgt bei Bedarf über zeitweiligen Unterricht in Lerngruppen der Klinikschule. Bei nachfolgender Reintegration an die Stammschule wird eng mit der Brentano-Schule und den MitarbeiterInnen des sozialen Dienstes des Jugendamtes kooperiert.

Das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) ist das „jüngste Kind“ der Spessart-Klinik Bad Orb, besonders für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter bieten die hier tätigen Heil- und Sozialpädagogen umfassende fachliche Hilfen an. Die Kernaufgabe des HPZ ist das Angebot einer Tagesgruppe für die Schüler der Schule im Heilpädagogischen Zentrum (HPZ).

  • Umfangreiche Diagnostik bei Lese- Rechtschreib-Schwäche (LRS) und Dyskalkulie
  • Förderangebote im Bereich LRS, Dyskalkulie und Psychomotorik
  • Information und Fortbildung für Fachkräfte aus Kindergärten und Schulen

Bitte klicken Sie hier, um zur Homepage des Heilpädagogischen Zentrums zu gelangen. (Bitte beachten Sie, dass der Link zu einer externen Seite führt.)

 

zur Druckversion >> letzte Änderung: 28.09.2009


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