
Lese- und Rechtschreibförderung
Die LRS-Förderung befindet sich nunmehr seit vier Jahren stetig im Aufbau, wird kontinuierlich weiterentwickelt und ist seitdem eine feste Größe und wichtiger Bestandteil förderdiagnostischer Arbeit an unserer Schule.
Generelles Ziel der Förderung ist, LRS-Kindern aus dem Teufelskreis ständiger Misserfolgserlebnisse, Erwartungsdruck und eigenem Unvermögen an dieser emotional belastenden Situ-ation etwas zu ändern, Umstände also, die psychische Probleme verfestigen und sich schließlich für die gesamte Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes ungünstig auswirken können, herauszuhelfen. Hier gilt es nun, den Kindern wieder Mut zu machen und sie behutsam an die Probleme, die sie mit dem Lesen und Rechtschreiben haben, heranzuführen.
Um daraus jedoch gezielte und individuell ausgerichtete Fördermaßnahmen ableiten zu können, müssen diese Probleme sehr genau analysiert werden, damit Rückschlüsse auf deren mögliche Ursachen und Entstehung gezogen werden können. Denn nur eine ausführliche Diagnostik der beim Lesen und Rechtschreiben beteiligten Teilleistungsfunktionen kann ga-rantieren, dass folglich Förder- oder Therapiemaßnahmen nicht ins Leere laufen.
Erstes und wichtigstes Instrument, Rechtschreibproblemen auf den Grund zu gehen ist für uns die Qualitative Fehleranalyse. Deren Vorteil besteht nicht nur in der sehr anschaulichen Kategorisierung von Fehlerschwerpunkten, sondern sie zeigt auch in einem Überblick den Schweregrad von Rechtschreibschwierigkeiten an.
Selbstverständlich kommen bei uns auch quantitative Testverfahren zum Einsatz. Bevorzugt werden jedoch qualitative Tests, da nach der Feststellung von Fehlerschwerpunkten unmittelbar daran im Förderunterricht gearbeitet werden kann.
Desweiteren werden Überprüfungsverfahren der am Lese- und Rechtschreiberwerb beteiligten Funktionen, insbesondere der auditiven und visuellen Wahrnehmung, der sensorischen Integration, bzw. der zeitlichen Verarbeitung von Wahrnehmungsreizen angewendet. Denn die Ursachen einer Lese- und Rechtschreibstörung als Teilleistungsschwäche können durch-aus in möglichen sich gegenseitig beeinflussenden Funktionsdefiziten gesucht werden.
Im Förderunterricht legen wir neben einer eher regelorientierten Rechtschreibförderung besonderen Wert auf die Behandlung von Wörtern, deren Falschschreibungen noch z.T. erhebliche Probleme mit der lautgetreuen Schreibung erkennen lassen. Mit Übungen zum Wortaufbau, zur lautlichen Wortdurchgliederung und mit synchron-sprechbegleitender Silbengliederung wollen wir rechtschreibschwache Kinder zum lautorientierten Schreiben befähigen. Dies muss erst einmal gesichert sein, bevor Rechtschreibregeln angewendet werden.
Im Mittelpunkt der Leseförderung steht bei Leseschwierigkeiten das Training des segmentierenden Lesens durch Verbesserung der Lautanalyse und -synthese und das Ausnutzen von Sinnstützen für das sinnerfassende Lesen.
Die Organisation des Förderunterrichts, wie wir ihn praktizieren, setzt beispielhafte Akzente. Schon die Einteilung in Kleinstgruppen mit maximal vier Teilnehmern zeigt, dass die Bemü-hungen, jedem Kind über dessen erkannte Schwächen hinwegzuhelfen, nicht nur ernst gemeint sind sondern auch gewährleistet werden. Denn in den Fehleranalysen wird schon deut-lich, dass nahezu alle Kinder unterschiedliche Probleme haben, die unterschiedlich behandelt werden müssen. Nach Erkennen der Fehlerschwerpunkte aus der Fehleranalyse erfahren die Kinder, was sie wirklich lernen sollten und müssen sich nicht mit Lerninhalten auseinandersetzen, die sie längst beherrschen. Sie bekommen individuelle Hilfen, um an ihren individuel-len Schwächen arbeiten zu können, mit klaren Schwerpunktsetzungen. Auch wird das Können der einzelnen Kinder immer zu unterschiedlich bleiben, als dass ein gemeinsamer Lehrgang im Vordergrund stehen könnte.
Einen weiteren wichtigen Teilaspekt unserer Förderarbeit stellt die Elternberatung dar. Zunächst werden die Eltern über die bisher geleistete Arbeit mit ihrem Kind unterrichtet. Er-gänzend hierzu werden ihnen die diagnostischen Befunde und die darauf aufbauenden Fördermaßnahmen erklärt. Die Befunde werden ihnen in Form eines LRS-Erfassungsbogens zur weiteren Verwendung übergeben.
Neben inhaltlichen Empfehlungen für eine zielgerichtete Weiterarbeit in der LRS-Förderung ihres Kindes nach dem Heilverfahren können den Eltern je nach Interesse bundesweit Förder-einrichtungen und Adressen von Verbänden und Institutionen vermittelt werden, die sich um die Belange ihres Kindes kümmern.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die hier begonnenen Fördermaßnahmen mit besonderer Berücksichtigung der Ergebnisse in der LRS-Diagnostik als Anfangsbehandlung oder als Einstieg in eine langfristig angelegte erfolgreiche LRS-Betreuung angesehen werden können.
Um daraus jedoch gezielte und individuell ausgerichtete Fördermaßnahmen ableiten zu können, müssen diese Probleme sehr genau analysiert werden, damit Rückschlüsse auf deren mögliche Ursachen und Entstehung gezogen werden können. Denn nur eine ausführliche Diagnostik der beim Lesen und Rechtschreiben beteiligten Teilleistungsfunktionen kann ga-rantieren, dass folglich Förder- oder Therapiemaßnahmen nicht ins Leere laufen.
Erstes und wichtigstes Instrument, Rechtschreibproblemen auf den Grund zu gehen ist für uns die Qualitative Fehleranalyse. Deren Vorteil besteht nicht nur in der sehr anschaulichen Kategorisierung von Fehlerschwerpunkten, sondern sie zeigt auch in einem Überblick den Schweregrad von Rechtschreibschwierigkeiten an.
Selbstverständlich kommen bei uns auch quantitative Testverfahren zum Einsatz. Bevorzugt werden jedoch qualitative Tests, da nach der Feststellung von Fehlerschwerpunkten unmittelbar daran im Förderunterricht gearbeitet werden kann.
Desweiteren werden Überprüfungsverfahren der am Lese- und Rechtschreiberwerb beteiligten Funktionen, insbesondere der auditiven und visuellen Wahrnehmung, der sensorischen Integration, bzw. der zeitlichen Verarbeitung von Wahrnehmungsreizen angewendet. Denn die Ursachen einer Lese- und Rechtschreibstörung als Teilleistungsschwäche können durch-aus in möglichen sich gegenseitig beeinflussenden Funktionsdefiziten gesucht werden.
Im Förderunterricht legen wir neben einer eher regelorientierten Rechtschreibförderung besonderen Wert auf die Behandlung von Wörtern, deren Falschschreibungen noch z.T. erhebliche Probleme mit der lautgetreuen Schreibung erkennen lassen. Mit Übungen zum Wortaufbau, zur lautlichen Wortdurchgliederung und mit synchron-sprechbegleitender Silbengliederung wollen wir rechtschreibschwache Kinder zum lautorientierten Schreiben befähigen. Dies muss erst einmal gesichert sein, bevor Rechtschreibregeln angewendet werden.
Im Mittelpunkt der Leseförderung steht bei Leseschwierigkeiten das Training des segmentierenden Lesens durch Verbesserung der Lautanalyse und -synthese und das Ausnutzen von Sinnstützen für das sinnerfassende Lesen.
Die Organisation des Förderunterrichts, wie wir ihn praktizieren, setzt beispielhafte Akzente. Schon die Einteilung in Kleinstgruppen mit maximal vier Teilnehmern zeigt, dass die Bemü-hungen, jedem Kind über dessen erkannte Schwächen hinwegzuhelfen, nicht nur ernst gemeint sind sondern auch gewährleistet werden. Denn in den Fehleranalysen wird schon deut-lich, dass nahezu alle Kinder unterschiedliche Probleme haben, die unterschiedlich behandelt werden müssen. Nach Erkennen der Fehlerschwerpunkte aus der Fehleranalyse erfahren die Kinder, was sie wirklich lernen sollten und müssen sich nicht mit Lerninhalten auseinandersetzen, die sie längst beherrschen. Sie bekommen individuelle Hilfen, um an ihren individuel-len Schwächen arbeiten zu können, mit klaren Schwerpunktsetzungen. Auch wird das Können der einzelnen Kinder immer zu unterschiedlich bleiben, als dass ein gemeinsamer Lehrgang im Vordergrund stehen könnte.
Einen weiteren wichtigen Teilaspekt unserer Förderarbeit stellt die Elternberatung dar. Zunächst werden die Eltern über die bisher geleistete Arbeit mit ihrem Kind unterrichtet. Er-gänzend hierzu werden ihnen die diagnostischen Befunde und die darauf aufbauenden Fördermaßnahmen erklärt. Die Befunde werden ihnen in Form eines LRS-Erfassungsbogens zur weiteren Verwendung übergeben.
Neben inhaltlichen Empfehlungen für eine zielgerichtete Weiterarbeit in der LRS-Förderung ihres Kindes nach dem Heilverfahren können den Eltern je nach Interesse bundesweit Förder-einrichtungen und Adressen von Verbänden und Institutionen vermittelt werden, die sich um die Belange ihres Kindes kümmern.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die hier begonnenen Fördermaßnahmen mit besonderer Berücksichtigung der Ergebnisse in der LRS-Diagnostik als Anfangsbehandlung oder als Einstieg in eine langfristig angelegte erfolgreiche LRS-Betreuung angesehen werden können.
zur Druckversion >> letzte Änderung: 28.09.2009





